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Testing Expo 2013

Die Automotive Testing 2013, die vom 04. - 06. Juni in Stuttgart stattfindet, ist unsere Plattform,...


Review IAA Nutzfahrzeuge 2012

Dürr Assembly Products war dieses Jahr erstmals auf der IAA Nutzfahrzeuge in Hannover vertreten.


2. Kundentage bei Schenck Shanghai Machinery

17. - 19. Oktober in Schanghai, Vehicle Assembly and Testing


Produktionsprüfung von Injektoren

x-line automatisiert Prüfsysteme für Injektoren von Common-Rail-Einspritzsystemen

Die rasante Entwicklung der letzten Jahre auf dem Dieselmotorensektor ist zu einem wesentlichen Teil auf die Entwicklung neuartiger Einspritzsysteme zurückzuführen. Die klassischen mechanischen Einspritzpumpen wurden durch elektrisch über die Motor-ECU ansteuerbare Einspritzanlagen ersetzt.

Bei vielen Motoren kommt heute das Common-Rail-Prinzip zum Einsatz. Hier wird der Kraftstoff im sogenannten Rail mit Drücken bis 2000 bar bereitgestellt und über elektrisch betätigte Injektoren in die Brennräume eingespritzt. Über eine Vielzahl von Parametern werden dabei in der Motor-ECU die Einspritzkurven der Injektoren an die Betriebspunkte des Motors angepasst um Leistung, Verbrauch und Emissionen zu optimieren. Die Injektoren sind hochbeanspruchte Präzisionsbauteile. Sie werden auf speziellen Prüfständen in der Produktion einer 100%-Prüfung unterzogen. Die Automatisierung dieser Prüfstände war eine anspruchsvolle Aufgabe für die Spezialisten aus Püttlingen.

Ein solches Injektoren-Prüfsystem arbeitet nach folgendem Prinzip: Eine Pumpe fördert das Prüföl aus dem beheizbaren Vorratsbehälter. Über eine Drossel und die Hochdruckpumpe wird der gewünschte Hochdruck im Rail erzeugt. Der Injektor spritzt von der Motor-ECU gesteuert in eine speziell gestaltete Leitung, die den Kraftstoff auffängt und Reflexionen von Druckwellen, die die Messergebnisse verfälschen könnten, verhindert. Über einen Kühler fließt das Prüföl zurück in den Vorratsbehälter.

Bei der Automatisierung dieser Prüfstände waren folgende wesentlichen Aufgaben zu lösen:

  • Temperaturregelung im Prüföl-Vorratsbehälter
  • Schnelle Druckregelung im Rail bei einer großen Bandbreite von Einspritzfrequenz und –dauer.
  • Automatisierung des Prüfablaufes
  • Erfassen der relevanten Messgrößen pro Einspritzvorgang, im Wesentlichen Einspritzdruck, Einspritzmenge, Injektorstrom
  • Berechnung der für die Bewertung notwendigen Kenngrößen, im Wesentlichen Einspritzbeginn, Einspritzende, maximaler Einspritzdruck.
  • Graphische Darstellung der aufgenommenen Kurvenläufe in Echtzeit
  • Visualisierung von Einspritzbeginn, -ende und -menge über die Einspritzdauer
  • Vergleich mit Masterkurven des "Idealen Injektors"
  • IO/ NIO Bewertung der geprüften Injektoren über Einspritzmenge, Zeitverhalten der Einspritzung und Druck-Zeit-Verlauf
  • Ablage der aufgenommenen Kurven "en block" für jeden geprüften Injektor
  • Statistik, Dokumentation und Archivierung der Prüfergebnisse
  • Netzwerkanbindung

Kontakt

Hans Peter Gries

Telefon:
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Hans Peter Gries